Sicher und lecker vom Acker zum Teller

Zwei einfache Methoden zur Identifizierung der Risiken Ihres Lebensmittelunternehmens.
Ben - Freihandzeichnung

HACCP, LMIV, Novel Food, LFGB, Health Claims, Lebensmittelbuch, Rückruf, Personenschäden, MHD, Labels, TARIC, Bußgelder, Strafrecht. Lebensmittelunternehmer bewegen sich in einem rechtlichen Minenfeld!

Wer mit der Herstellung und Vermarktung von Lebensmitteln arbeitet, sollte deshalb die Risiken des eigenen Unternehmens genau kennen und Maßnahmen entwickeln, um existenzbedrohende Schäden bewältigen zu können.

Welche Risiken hat Ihr Lebensmittelunternehmen?

Die versicherbaren Risiken Ihres Lebensmittelunternehmens können in vier Teilbereiche aufgeteilt werden:

1. Personen-/ Sachschäden

Fügt das Unternehmen oder seine Mitarbeiter anderen Personen oder Unternehmen Schäden zu, spricht man von Personen- beziehungsweise Sachschäden. Insbesondere wenn ein Konsument zu Schaden kommt, ist das kritisch. Denn dann kommen auf Ihr Unternehmen die Kosten zur Behebung der Personenschäden und ihrer Folgen zu. Außerdem meist Rückrufkosten, ganz zu schweigen vom Reputationsschaden.

2. Eigenschäden

Von einem Eigenschaden spricht man, wenn Ihre eigenen Waren, Güter, Lager oder sonstiges Eigentum durch ein unvorhergesehenes Ereignis beschädigt werden. So ein Ereignis kann eine Naturkatastrophe sein, aber auch ein Einbruch, ein Kurzschluss, oder die Fahrlässigkeit eines eigenen Mitarbeiters. Und auch die Rückrufkosten nach dem Bekanntwerden der Fehlerhaftigkeit eines Produkts fallen in diesen Bereich.

3. Vermögensschäden

Insbesondere wenn Sie als Zulieferer oder Großhändler tätig sind, ist das Thema Vermögensschäden oft sehr ernst zu nehmen. Wenn Sie zum Beispiel durch Nichteinhalten einer vertraglichen Vereinbarung oder durch Lieferung eines fehlerhaften Grundstoffes Ihrem Kunden einen rein finanziellen Schaden zufügen, dann spricht man von einem echten Vermögensschäden, für den Sie weit über den reinen Wert Ihres Wareninsatzes haftbar gemacht werden können.

4. Rechtskosten

In Lebensmittelbranchen gehören Rechtsstreitigkeiten zur Tagesordnung. Und wenn der Streit mit einem Zulieferer oder mit einem Kunden vor Gericht endet, können alleine die Rechtskosten sehr schnell sehr teuer werden.
Die Rechtskosten zur Verteidigung von Personen- und Sachschäden sind dabei bereits per Haftpflichtversicherung gedeckt. Andere Arten Rechtskosten jedoch nicht.

Eine detaillierte Qualifizierung der Risiken Ihres Unternehmens ist wichtig, um die Kernrisiken richtig zu erkennen und  absichern zu können.  Wir möchten Ihnen dazu gerne zwei einfache Methoden vorstellen, mit denen Sie die Risiken Ihres Unternehmens identifizieren können.

Identifizierung der Risiken per Wertschöpfungskette

Natürlich ist die Wertschöpfungskette jedes einzelnen Lebensmittelunternehmens individuell. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel macht es keinen Unterschied, ob Sie Hersteller, Importeur oder einfach nur Inverkehrbringer eines Lebensmittels sind, gesetzlich haften Sie in allen drei Fällen für die Sicherheit des Lebensmittels.

Die meisten Lebensmittelunterehmen beschäftigen sich mit einem oder mehreren der folgenden Wertschöpfungselemente. Unter jedem Element sind die zugehörigen Risiken verzeichnet. Jedem dieser Risiken kann (auch) mittels dedizierter Versicherung begegnet werden:

Verarbeitung

Compliance
Kontaminierung
Prozessfehler
Maschinenfehler

Labeling

Compliance

Transport & Lager

Compliance
Kontaminierung
Unfall
Verlust/Diebstahl
Prozessfehler

Import/Export

Compliance
Verzug
Verlust

Cash Management

Zahlungsausfall (B2B)
Lieferverzug
Betrug

Distribution

Personenschäden
Vermögensschäden
Vertragsstrafen
Rückrufkosten
Retouren
Auslistung (EHL
Reputationsschäden

Identifizierung der Risiken per Business Model Canvas

Die Business Model Canvas ist eine grafische Darstellung von Geschäftsmodellen. Sie eignet sich sowohl zur Analyse bestehender Geschäfte als auch für das Design neuer Ideen.

Mittels Business Model Canvas können wir nicht nur das individuelle Geschäftsmodell eines Unternehmens modellieren, sondern auch die individuellen Risiken des Unternehmens identifizieren, gewissermaßen als Negativ-Abbild zum Geschäftsmodell.

Das Ergebnis kann dann z.B,. für ein Lebensmittelunternehmen wie folgt aussehen (bewegen Sie die Maus über das Bild, um die Risiken zu visualisieren):

Grundpaket für Lebensmittel-Unternehmen

Jedes Lebensmittelunternehmen hat seinen eigenen individuellen Risiken.
Über folgende Grundabsicherung sollte dennoch jedes Unternehmen dieser Branche verfügen, um grundsätzlich existenzbedrohende Risiken abzusichern.

Bedeutung

Unternehmen

Sachwerte

Mitarbeiter

Produkte

B2B

Finanzierung

Notwendig

Betriebs-Haftpflicht

Inventar / Lager

Betriebs- Unterbrechung

Rückrufkosten

Straf-Rechtsschutz

Vermögens-Schäden

D&O

Empfohlen

Rechtsschutz

Kfz (Flotte)

Vertrags- Rechtsschutz

Forderungs-Ausfall

Elektronik & IT

Kühlgut

Transport

Maschinen

Gruppen-Unfall

Auslandsreise-Kranken-Versicherung

Dienstreise-Kasko

Produkt-Ausfall

Erweiterte Produkt-Haftung

Bearbeitungs- Schäden

IT-Versicherung

D&O-SB (für AG)

Unser Angebot für Sie

Bevor wir Ihnen eine Versicherung empfehlen,  müssen wir Ihr Geschäftsmodell verstehen.  Damit können wir Ihnen helfen, die Risiken Ihres Unternehmens zu qualifizieren und zu quantifizieren.

Ablauf:

  1. Bestandsaufnahme: in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen nehmen wir Geschäftsmodell auf.
  2. Wir erarbeiten für Sie eine Business Model Canvas einschließlich Risiken.
  3. Nach Ihrer Abnahme der Canvas erstellen wir ein idealisiertes Versicherungsportfolio für Ihr Unternehmen.
  4. Sie entscheiden, was Sie verbessern möchten und wir schreiben für die Optimierungen am Markt aus.
  5. Wir legen Ihnen Angebote für das optimierte Versicherungsportfolio vor.
  6. Sie entscheiden (erst dann), ob Sie uns mit der Umsetzung betrauen.

Außer Ihrer Zeit für die Zurverfügungstellung der Informationen investieren bzw. riskieren Sie dabei nichts.
Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich aus den Courtagen der Versicherer.

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