Transportversicherung

Die Transportversicherung ist eine Sachversicherung, die Güter und Transportmittel versichert, und zwar unabhängig vom Verschulden eines Spediteurs. Versichert sind die beförderten Güter zum vollen Warenwert, von Beladung am Ausgangspunkt bis zur Entladung am Bestimmungsort. Begünstigter ist der Kunde (nicht der Spediteur). Optional können verschiedene Lagerungsformen mitversichert werden, z.B. die Vorlagerung (noch bevor die Ladung für den Transport vorbereitet wird), außerdem Zwischenlagerungen, sowie die Nachlagerung am Zielort, wenn der Kunde die Güter nicht sofort übernehmen kann. Auch Vermögensschäden, die infolge eines Transportschadens entstehen, können versichert werden.

Regenschirm - Handzeichnung

Subsidiäre
Deckung

Auch wenn Ihr Handelspartner eine Versicherung vorhält, ist eine subsidiäre Deckung meist sinnvoll, damit Sie nicht vom Versicherer Ihres Partners abzuhängen.

Allrisk - Handzeichnung

Alle Risiken
versichert

Es handelt sich um eine allrisk-Deckung: alle auf das Gut einwirkenden Gefahren wie Elementarschäden, Diebstahl oder Beschädigung sind versichert.

Erde - Handzeichnung

Weltweiter
Schutz

Grundsätzlich bestehen bei der Transportversicherung keine Einschränkungen, was Ausgangs- oder Zielland angeht. Der Versicherungsschutz besteht weltweit.

Beratung, Umsetzung, Betreuung

Die Transportversicherung und all ihre Sonderregelungen gehören für Spediteure zum täglichen Brot. Doch wenn Sie wertvolle Güter versenden müssen, sollten Sie sich vorab genau erkundigen, inwieweit Sie durch die vom Spediteur angebotenen Versicherung vollständig abgesichert sind. Als Empfänger von Transportgütern müssen Sie zudem bedenken, dass nicht jede Sendung automatisch versichert ist. Vereinbarungen mit dem Zulieferer, wer welche Risiken trägt, sind also essentiell wichtig.

Verschiedenen Arten

Je  nach der Art des Transportweges werden die Verträge als Landtransport-, Flusstransport-, Seetransport oder Lufttransportversicherung abgeschlossen. Daneben gibt es Verträge für Speditions-, Werksverkehrs-, sowie Güter- und Lager-Versicherung.  Diese Verträge können in zwei Varianten aufgesetzt werden: 

a) als Einzel-Transportversicherung für einen bestimmten Transport;
b) als Umsatz-Transportversicherung für alle Transporte eines Jahres.

Wer braucht eine Transportversicherung?

Der Abschluss einer Transportversicherung empfiehlt sich für alle Handels- und Produktionsbetriebe, die national oder international Güter versenden oder beziehen und sich gegen Gefahren der Beförderung sowie der damit verbundenen Lagerungen absichern wollen, unabhängig von der Distanz des Transports!

Wissenswertes

Voraussetzung für das Greifen des Versicherungsschutzes ist eine angemessene Verpackung und der Schutz der Ladung, beispielsweise gegen Verrutschen und damit gegen Unfälle, die dadurch entstehen könnten.

Folgende Gegenstände und Leistungen lassen sich versichern: die Transportmittel der Güter (Kaskoversicherung), stoffliche Güter (Kargoversicherung, Valorenversicherung) sowie Nebenleistungen (beispielsweise zu zahlende Provisionen, Schiffs- oder Fahrzeugmiete).

Die Versicherungssumme wird auf Basis des Handelswertes der zu transportierenden Sache ermittelt.

Ersetzt wird der finanzielle Schaden, den der Unternehmer durch den Versicherungsfall erlitten hat. Das sind entweder Reparaturkosten oder (bei Totalschaden bzw. Verlust) die volle Versicherungssumme. Ersetzet werden auch Lagerkosten bzw. Umladekosten, wenn bei einem Unfall das Gut zwar nicht beschädigt wird, aber eingelagert werden muss und anschließend von einem weiteren Fahrzeug zum Bestimmungsort gebracht wird. Schließlich sind alle Schadensminderungs- und Schadensabwehrkosten in der Transportversicherung eingeschlossen.

Transportversicherung
Der Kunde übergibt den Versand seiner Ware an einen Spediteur. Dieser überträgt den Transport, ohne Wissen des Kunden, an einen Sub-Frächter. Am Zielort kommen die transportierten Waren teilweise durchnässt und teilweise gar nicht an. Der beauftragte Spediteur verweist auf seine Haftung nach AÖSP bzw. die Haftung des Sub-Frächters nach CMR, die mit Kilogramm bzw. Sonderziehungsrechten pro Ware begrenzt ist. Durch das geringe Gewicht, aber sehr hohen Einzelwert der Waren ergibt die Entschädigung durch den Spediteur bzw. Sub-Frächter ein große Differenz zum Schaden des Kunden. Wären die Waren durch eine Transportversicherung geschützt gewesen, hätte der Kunde den vollen Warenwert ersetzt bekommen.

Folgeschadenversicherung
Infolge eines Teilverlusts einer Produktionscharge während eines Transports wird die komplette Produktcharge unbrauchbar. Die Transportversicherung übernimmt dabei nur den Schaden des Teils der Charge, die beim Transport tatsächlich verloren ging. Die Transportfolgeschadenversicherung dagegen übernimmt in diesem Fall den Ersatz der gesamten unbrauchbar gewordenen Charge.

Assistenz für die schnelle und unkomplizierte Schadenabwicklung.

Unterstützung zur Termineinhaltung für jährliche Abrechnung der tatsächlich erfolgten Transporte.

Aktive jährliche Prämienoptimierung.

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