Das größte Risiko

Wenn Unternehmen scheitern, werden gerne technische Gründe zitiert. Doch das größte Risiko liegt meist tiefer.
Ben - Freihandzeichnung

Wenn Unternehmen scheitern, werden in aller Regel technische Gründe verantwortlich gemacht. Zum Beispiel wird argumentiert, dass Zeit verschwendet wurde, etwas zu entwickeln, was keiner braucht. Oder dass in wichtigen Bereichen nicht genau genug analysiert und gearbeitet wurde. Falsche Personalentscheidungen wurden getroffen, die Vision aus dem Blick verloren.

Diese Erklärungen mögen alle zutreffen. Aber sie sind allesamt letztlich nur Ausdruck von persönlichen Faktoren, die hinter diesen technischen Gründen stehen.

Schlechte persönliche Angewohnheiten, kontraproduktive oder gar keine Unternehmenskultur, fehlende soziale Kompetenz, kurz mangelnde soziale Kompetenzen der Unternehmer führen dazu, dass technische Mängel in der Ausführung überhaupt erst entstehen können.

Da helfen auch keine Versicherungen…

Teamorientierung erforderlich

Wer in einem Unternehmen das Sagen hat, muss sich allem voran teamorientiert verhalten. Was nützt die beste Vision, wenn es nicht gelingt, das Unternehmen gemeinschaftlich zu entwickeln? Unternehmer müssen eine integrative Unternehmenskultur prägen. Mitarbeiter müssen ermutigt werden, sich mit ihren Ideen einzubringen, um persönliche Verantwortung für das Gelingen entwickeln zu können. Ein hoher Grad an Entscheidungsfreiheit und Autonomie der Mitarbeiter ist dabei insbesondere in jungen Unternehmen absolut essentiell, denn es gibt immer viel mehr zu tun, als die Gründer selber leisten könnten. Jeder Mensch ist im übrigen in der Lage, gute Ideen und Lösungskonzepte zu entwickeln. Und für diese Ideen muss Platz im Unternehmen sein. Im Grunde sind die Mitarbeiter das wichtigstes Gut eines jeden Unternehmens

Intrinsische Motivation entscheidend

Wenn eine angenehme, konstruktive Arbeitsatmosphäre fehlt, kommt es zu einem schleichenden Verlust an intrinsischer Motivation, zunächst bei den Mitarbeitern und später bei den Unternehmern selbst. Etablierte Unternehmen können sich vielleicht kurze Phasen nachlassender Energie leisten. Startups dagegen benötigen jeden Tag den unternehmerischen Spirit und den Willen zum Erfolg. Motivation ist die wichtigste Ressource!

Bereitschaft zur ehrlichen Analyse

Vielen Unternehmern, vor allem aber jungen Gründern, fehlt die Souveränität anzuerkennen, dass ihre eigenen charakterliche Defizite maßgeblich zum Scheitern beigetragen haben. Besonders dann, wenn viel Geld in das Unternehmen investiert wurde, neigen viele dazu, die Technik anstatt die eigene Persönlichkeit kritisch zu betrachten. Sie täuschen damit aber nicht nur sich selbst, sondern auch zukünftige Gründer, denen wiederholt vermittelt wird, dass technischen und betriebswirtschaftlichen Faktoren eine höhere Bedeutung für den Erfolg zukommt, als persönlichen.

Kommunikation mit Mitarbeitern

Um nachhaltig Erfolg zu haben, benötigen Unternehmer neben einem klaren Verstand vor allem Demut, Selbstlosigkeit, und Empathie im Umgang mit den Kollegen und Mitarbeitern. Durch offene Kommunikation mit jedem einzelnen Mitarbeiter sowie regelmäßige Vier-Augen-Gespräche können sie Probleme früh erkennen und lösen. Ihr Risiko zu scheitern reduziert sich so ganz erheblich. Solche Gespräche sollten ruhig anlasslos sein und auf Augenhöhe geführt werden. Dann sagen Mitarbeiter das, was ihnen wichtig erscheint und was Sie weiterbringt. Unternehmer drücken damit eine hohe Wertschätzung gegenüber Ihren Mitarbeitern aus und weisen ihnen Verantwortung für die gemeinsame Unternehmung zu. So vermeiden sie eine Abkoppelung von Ihren Mitarbeitern.

Ein Gespräch auf Augenhöhe

Investition in die eigenen Mitarbeiter

Unternehmer sollten die Potentiale ihrer Mitarbeiter erkennen und deren Bedürfnisse berücksichtigen. Wenn Mitarbeiter in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden und eine Perspektive erkennen, werden sie ihre Stärken zu Gunsten der Unternehmung einsetzen. Daher sollten alle Mitarbeiter bestmöglich gefördert werden. Weiterbildungsbedarfe sollten gemeinsam mit ihnen abgeklärt werden.

Bedeutung der sozialen Faktoren ist gute Nachricht

Unter dem Strich ist diese Erkenntnis eine gute Nachricht! Denn die Qualität der Unternehmenskultur können Sie als Unternehmer stärker beeinflussen als Aspekte der Technologie. So können Sie das Risiko zu scheitern, erheblich senken und werden selbst mehr Freude beim Aufbau des Unternehmens haben.

Das größte Risiko eines Unternehmens, der Unternehmer selbst, wird dann zu seiner größten Stärke.

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